Tageslichtlampe Depression – Anwendung, Wirkung, Vorteile

Tageslichtlampe Depression ist ein Begriffszusammenhang aus der Lichttherapie bei Depressionskrankheiten. Die Bestrahlung durch eine Tageslichtlampe von depressiven Menschen wird immer weiter erforscht und bildet mittlerweile eine wirksame Möglichkeit bei der Behandlung einer Depression. Die Behandlung erfolgt bevorzugt bei saisonal abhängigen Depressionszuständen und kann hier zu beachtlichen Erfolgen führen. Allerdings wurde nachgewiesen, dass eine Lichttherapie auch bei einer dauerhaften und somit nicht saisonalen leichten bis mittelschweren Depression stimmungsaufhellend wirkt und somit einen Teil zur Eindämmung der depressiven Symptome beiträgt. Bevor die Lichttherapie zum Einsatz kommt, bedarf es allerdings einer eingehenden Diagnose der vorliegenden Depression.

Anwendung Tageslichtlampe Depression

Eine Tageslichtlampe stellt eine schmerzfreie Form der Therapie dar. Zudem fallen für die Betroffenen vergleichsweise geringe Kosten an. Für Lichttherapie gilt als Antidepressivum eine gleichwertige Wirksamkeit wie bei Medikamenten. Den vielen positiven Effekten einer Tageslichtlampe stehen zum Glück kaum Nebenwirkungen gegenüber. Durch das Licht auftretende etwaige Kopfschmerzen und Augenreizungen treten nur vorübergehend auf und stellen demnach keine ernsthafte Beeinträchtigung dar.

Preisspanne von Tageslichtlampen

Der Preis von Tageslichtlampen variiert stark nach Hersteller, Modell (Größe) und Beleuchtungsstärke. Ein Minimum von 50 Euro ist jedoch grundsätzlich einzukalkulieren. Größere Geräte können mehrere hundert Euro kosten. Ein Vorteil: Tageslichtlampen sind nahezu überall erhältlich, beispielsweise in Shops für medizinischen Bedarf. Die Orientierung an Testergebnissen kann bei der Auswahl hilfreich sein.

Tageslicht kann eine Depression vertreiben

Tageslichtlampe – Depression, dies sind zwei Begriffe, aus denen zusammengenommen eine wirkungsvolle Form der Therapie resultiert. Studien konnten insbesondere bei saisonalen psychischen Störungen deren Wirksamkeit nachweisen. Die schnellen Ergebnisse bei der Anwendung und deren unkomplizierte Anwendung machen die Lichttherapie im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Hoffnungsschimmer im Kampf gegen Depression.

Welche Tageslichtlampe Depression am besten bekämpft

Eine Tageslichtlampeum einer Depression vorzubeugen oder zu behandeln, sollte eine Beleuchtungsstärke zwischen 2.500 und 10.000 Lux aufweisen. Im Vergleich: Die Stärke einer regulären Zimmerbeleuchtung liegt bei 300-500 Lux. Es ist optimal, wenn die Betroffenen mit einem Abstand von gut 80 Zentimetern zur Lampe sitzen. Jedoch sollte hier auch immer auf die Angaben des Herstellers geschaut werden. Es ist nicht zwangsweise notwendig, direkt in die Lampe zu blicken. Die Bestrahlung durch die Lichtquelle reicht aus. Die Stärke dringt selbst durch geschlossene Augenlider, wodurch das Licht auch in diesem Zustand seine heilsame Wirkung entfalten kann.

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Lichtmangel – Was beutet das für unseren Körper

Der Einfluss von Licht beziehungsweise Lichtmangel auf unseren Körper ist auf die Reaktion unseres Hormonhaushaltes zurückzuführen. Sonnenlicht fördert das Serotonin, unser sogenanntes „Glückshormon„. Das Hormon Melatonin, umgangssprachlich „Schlafhormon„, reagiert hingegen auf Dunkelheit. Ein langfristiger Zustand des Lichtentzugs führt zwangsweise zu einer niedergeschlagenen Stimmungslage. Die Lichttherapie bei Depression kommt besonders bei saisonalen Depressionszuständen zum Einsatz. Klinische Studien konnten insbesondere hier deren Wirksamkeit belegen. Doch auch gesunde Menschen profitieren von dieser Behandlungsmethode. Die Behandlung mit Licht ist auch in Form der sogenannten Phototherapie möglich, welche bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Psoriasis (Schuppenflechte) Anwendung findet.



Depression – Anzeichen und Entstehung

Mit einer Depression wird eine schwere Form psychischer Störung beschrieben. Negative Gefühlsregungen wie Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit, deren sporadisches Auftreten normal ist, weiten sich zu einem Dauerzustand beziehungsweise stetig wiederkehrenden Episoden der Depression aus. Dieser lässt sich nicht mehr ohne professionelle Behandlung beheben. Was diesen Zustand gravierend macht, ist die Tatsache, dass die Betroffenen nicht mehr imstande sind, ihren Alltag zu bewältigen. Einhergehend mit einer beständigen Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit nimmt der Lebenswille zunehmend ab. In schweren Fällen besteht Suizidgefahr.

Eine Depression kann sich in unterschiedlichen Ausprägungen äußern und grundsätzlich Betroffene jeden Alters ereilen. Zu den Hauptsymptomen zählen:

  • Eine dauerhafte depressive Stimmung, die mind. zwei Wochen anhält und nicht beeinflussbar ist
  • Antriebslosigkeit, einhergehend mit permanenter Müdigkeit
  • Interessenlosigkeit, jeglicher Verlust von Freude
  • Sozialer Rückzug, Einstellung sozialer Aktivitäten
  • Starke Selbstzweifel

Je nach Einzelfall treten weitere Symptome einer Depression auf, sowohl psychischer als auch physischer Natur. Auch geschlechtsspezifische Unterschiede sind möglich. Der Zustand der Trauer lässt sich von einer Depression dadurch abgrenzen, dass die Stimmung innerhalb eines Trauerprozesses variieren kann und Phasen der Freude möglich sind.
Bis eine Depression entsteht, treffen viele zum Teil unterschiedliche Faktoren aufeinander, weshalb sich deren Entstehung nicht genau schematisieren lässt. Sicher ist, dass hier psychosoziale, biologische und genetische Umstände zusammentreffen. So können beispielsweise körperliche Erkrankungen oder Stress die Grundlage für eine sich entwickelnde psychische Störung bilden.

Einige Faktoren die zu einer Depression führen können:

  • Eine genetische Vorbelastung
  • Schicksalsschläge (Verlust einer nahestehenden Person)
  • Negative Erfahrungen aus der Kindheit
  • Traumatisierende Erlebnisse
  • Schwere Erkrankungen
  • Mobbing
  • Burnout

Tageslichtlampe hilft bei Winterdepression

Inwieweit eine Tageslichtlampe einer Depression entgegenwirken kann, zeigt sich bei einem besonderen Fall – der Winterdepression. Die lichtarmen Monate des Jahres sind ein häufiger Verursacher der sogenannten Winterdepression, welche insgesamt selten auftritt. Hier kommt es zu einem stark melancholischen Zustand im Zusammenhang mit Antriebslosigkeit, erhöhtem Schlafbedürfnis und Heißhunger auf Süßigkeiten und Süßspeisen. Dieser Zustand hält mit Beginn des Herbstes Einzug und endet zum Frühling hin. Er wird deshalb als saisonal auftretende Störung, im Englischen SAD = seasonal affective disorder, bezeichnet. Kunstlicht schafft in diesem Fall die beste Abhilfe. Hier gilt es ein besonderes Augenmerk darauf zu richten, ob lediglich eine typische Winterdepression vorliegt oder dies zeitgleich mit einer weiteren depressiven Störung auftritt. Deshalb ist nicht jede während des Winters auftretende Depression automatisch eine Winterdepression.